Best Ager

Trainingsinhalte

Im Rahmen des Trainings für BestAger (im DLV-Jargon auch Senioren genannt) möchten wir allen Interessierten – Damen wie Herren – die Möglichkeit geben, sich leichtathletisch zu bewegen.

Wir werden ein allgemeines Training anbieten, frei nach dem Motto „laufen, werfen, springen“. So wird der ein oder andere Disziplinen wieder entdecken, die sie/ er seit der Schulzeit nicht mehr ausgeübt haben bzw. es werden Disziplinen trainiert, die man eventuell noch nie ausgeübt hat, aber immer schon einmal ausprobieren wollte.

Der Spaß, insbesonder der Spaß an der Bewegung und an der Leichtathletik wird bei uns im Vordergrund stehen. Es gibt keine Verpflichtung, aber reges Erscheinen wird natürlich dankbar „hingenommen“.

Für all’ diejenigen, die dann doch gerne wissen würden „wie weit“, „wie hoch“ oder „wie schnell“ sie denn sind, besteht die Möglichkeit, bei Wettkämpfen oder Sportfesten angemeldet zu werden. Nach oben sind dabei (fast) keine Grenzen gesetzt ;-)

Als Highlight, insbesondere im Mannschafts-technischen Sinn, betrachten wir die Teilnahme an Mannschafts-Meisterschaften, bei denen wir mit mehreren Startern unseres Vereins in 8 Disziplinen an den Start gehen wollen.

Allgemeine Trainingszeiten

Tag Uhrzeit Ort
Mittwoch
19.00-21.00 Uhr
Arena-Sportpark
Freitag 18.00-20.00 Uhr Arena-Sportpark in Absprache mit Hans-Joachim Büscher
Samstag
15.00-17.00 Uhr
Arena-Sportpark in Absprache mit Hans-Joachim Büscher

Kontakt

Guido Arians

Telefon 0151-22095737

E-Mail This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Termine im Jahr 2012

Datum Veranstaltung Ort
17. Mai 2012 Offene Westfälische Seniorenmeisterschaften Bad Oeynhausen
19.+20. Mai 2012 Nordrhein-Westfälische Mehrkampfmeisterschaften Wesel
20. Mai 2012 Nordrhein-Westfälischer DAMM-Endkampf Ratingen
07. Juni 2012 Offene Nordrhein-Seniorenmeisterschaften Mönchengladbach
13.-15. Juli 2012 Deutsche Meisterschaften Senioren I und II Erfurt
08. September 2012 DAMM- Bundesendkampf Essen
22.+23. September 2012 DM Senioren Mehrkampf Zella-Mehlis

Vereinssatzung

Hier finden Sie die Vereinssatzung des ASC Düsseldorf. Diese besteht aus 18 Paragraphen und enthält alle wichtigen Informationen über den Verein. Das Dokument finden Sie hier.

 

ASC Düsseldorf wird zur Mehrkämpfer-Hochburg

Am 26. August 2011 war es soweit: Als sportlicher Höhepunkt standen die dreitägigen Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Vaterstetten (Bayern) an.
Neben den B-Jugendlichen Gerrit Stülp (1994), Luca Dick (1994), Lennart Hosten (1995) und Simon Hosten (1995) starteten drei weitere Athleten: Verena Jansen (1991), Bastian Kiesheyer (1992) und Henrik Reifenrath (1985), die den sportlichen Teil des Wochenendes komplimentierten.

Als Trainer fuhren Henning Heinrichs, Heiner Kiesheyer und ich, Maurice Wala, mit. Doch auch die angereiste Fangruppe war dabei: Angela und Peter Hosten mit Tochter Hannah, Monika und Jürgen Stülp, Jennifer Dick, Margret Jansen und Nicole Kiesheyer.
Ich hatte mich sehr gefreut, als mich Henning Heinrichs bei den Mehrkampfmeisterschaften in Wesel, bei denen sowohl Verena Jansen als auch Bastian Kiesheyer die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften geholt hatten, fragte, ob ich ihn und Heiner als Trainer in Vaterstetten unterstützen könnte. Es war also wieder soweit: „Für die Mannschaft!“ wurde groß geschrieben und ich durfte dabei sein.
Während sich fast alle am Donnerstagmorgen auf den Weg nach Vaterstetten machten, fuhren Henrik, Henning und ich berufsbedingt erst um 17 Uhr in Düsseldorf los. Kurz vor Mitternacht waren wir drei dann auch froh, endlich angekommen zu sein. Um den Abend ausklingen zu lassen, tranken wir mit Nicole und Heiner noch etwas an der Bar.

Freitag, erster Tag für die B-Jugendlichen

Nachdem die B-Jugendlichen am Freitagmorgen einen kleinen Auftakt (kurzes Jogging) hinter sich gebracht hatten, trafen sich alle beim Frühstück. Während sich Verena, Bastian und Henrik freuten, diesen Tag noch mit Zugucken und Anfeuern verbringen zu dürfen, waren die vier B-Jugendlichen voller Vorfreude und motiviert bis in den Turnschuh.

„Auf, auf Kameraden!“ Schnell wurden alle auf die Autos verteilt; und los ging’s zum Sportplatz. Während ich mich über 30° Celsius, erfrischenden Wind und Musik am Wettkampfort freute, fingen die Athleten schon vor dem ersten Lauf an zu schwitzen. Trotz des Gegenwindes konnte man mit den 100m-Ergebnissen zufrieden sein; und voller Zuversicht ging es weiter zum Weitsprung. Nicht nur die ASC-Athleten hatten wegen des wechselhaften Windes durch die Bank weg Probleme, das Brett zu treffen, wodurch sie weit hinter ihren Bestleistungen blieben. Besonders Gerrit war die Enttäuschung über seine Leistung ins Gesicht geschrieben, denn er wollte unbedingt die 6m-Marke knacken.

Doch die Jugendlichen ließen sich nicht so einfach demotivieren. Jeder von ihnen wollte beim Kugelstoßen zeigen, wofür die vielen Krafteinheiten beim Training gut waren. Dies gelang vom Feinsten, denn alle stellten neue Bestleistungen auf.
Auch beim Hochsprung sollte sich das nicht ändern. So bewiesen sie nach dem missglückten Weitsprung ihre Sprungkraft beim Hochsprung. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Erneut gelangen Gerrit, Lennart und Luca drei Bestleistungen; aber auch Simon konnte sich über gute 1,84m freuen.
Im Anschluss folgte die vielleicht schlimmste Disziplin des Zehnkampfes: 400m. Ich glaube, dass niemand, aber wirklich niemand, gerne diese Strecke läuft. Die Athleten bewiesen mir jedoch das Gegenteil. Unsere vier B-Jugendlichen pulverisierten ihre bisherigen Bestleistungen; manche unterboten sie sogar um mehrere Sekunden. Während Simon mit 50,85sec die beste Zeit hinlegte, gewann Lennart den Lauf seines Lebens. Dies bescherte mir eine absolute Gänsehaut und ihm großen Respekt seitens der gesamten ASC-Crew. Gerrit und Luca schafften Unglaubliches. Sie legten auf der Zielgeraden, angetrieben von anfeuernden Athleten, Trainern und Eltern, einen Endspurt hin. Das ist auf dieser Strecke eigentlich unmöglich, sodass wir für die kommenden Läufe auf neue Bestleistungen hoffen dürfen.
Aber während ich letztes Jahr nach meinem 400m-Lauf 30 Minuten lang keinen Ton mehr sagen konnte und fast nach dem "Jöööörg" gerufen hätte, sahen die B-Jugendlichen noch relativ fit aus. Dies lag vielleicht auch an den harten Tempolauf-Einheiten, die sie schon monatelang absolviert hatten.
Der erste Tag neigte sich dem Ende zu; und die B-Jugendlichen konnten mehr als stolz auf ihre bisherigen Leistungen sein.
Da aber alle gestärkt in den nächsten Tag starten wollten, wurde noch ein in der Nähe liegender Italiener aufgesucht, bei dem die Athleten natürlich nur Pasta zu sich nahmen. Ich als Trainer dagegen durfte eine leckere Pizza genießen.


Samstag, zweiter Tag für die B-Jugendlichen und erster Tag für Verena, Bastian und Henrik

Während ich mich am Vortag noch über die strahlende Sonne und 30° Celsius freute, fror ich mir schon beim Blick aus dem Fenster den Allerwertesten ab. Es waren ganze 12° Celsius und durch den wolkenbedeckten Himmel nicht einmal ein Ansatz von Sonne in Sicht. Aber warum am Morgen schon so schlechte Laune, es regnete ja nicht (noch nicht!!!)? Was interessiert uns das Wetter?

Es sollte ja an diesem Tag mit den Mehrkämpfen weitergehen bzw. anfangen. Und dies merkte man auch sofort am Frühstückstisch. Die Truppe genoss in heller Aufregung der bevorstehenden Wettkämpfe noch mal das gut gedeckte Frühstücksbuffet und machte sich dann schnell auf den Weg zur Wettkampfstätte.
Meine Befürchtungen wurden aber wahr: Die Laufbahn wurde noch vor dem 110m-Hürden-Start der Jugendlichen so richtig nass. Diese ließen sich davon aber nicht irritieren und liefen die Hürden in super Zeiten, die Gerrit und Lennart mal wieder neue Bestleistungen bescherten.
Es folgte anschließend die meiner Ansicht nach anspruchsvollste Wurfdisziplin im Zehnkampf: der Diskuswurf. Während Simon, von Henning gecoacht, auf der Stadionanlage werfen durfte, mussten die anderen drei Athleten mit Heiner und mir auf einer Nebenanlage vorlieb nehmen. Man merkte schnell, dass der Diskuswurf nicht ihre Paradedisziplin ist; aber dafür mussten sie sich nicht wirklich schämen. Ich habe an diesem Tag nämlich nicht einen guten Wurf auf der gesamten Anlage gesehen, und mich kann man eigentlich leicht mit Wurfkünsten überzeugen.
Während Heiner kurzzeitig verschwand, um seinen Sohn Bastian die 100m sprinten zu sehen, warfen die drei Jungs relativ solide an ihre Bestleistungen heran; und Gerrit übertraf seine sogar.
Vor dem letzten Versuch kam dann auch Heiner mit Informationen zurück, die die drei anderen Jungs in helle Aufregung versetzten. Denn Simon wollte das eh schon aufregende Mehrkampfwochenende noch ein wenig spannender machen und versemmelte seine ersten beiden Diskuswürfe. Es fielen richtige Felsbrocken von den Jugendlichen ab, als sie erfuhren, dass Simon im 3. Versuch wenigstens noch über 32m warf.
Pausen konnten wir Trainer uns nun wirklich von der Backe schmieren. Denn kaum war der Diskuswurf vorbei, hieß es auch schon, Verena bei ihrem Hürdenlauf und Henrik bei seinem Sprint über 100m anzufeuern.
Drei Trainer für sieben Athleten hören sich zunächst nach einem Luxusproblem an; aber für diesen Mehrkampf waren es aufgrund der unterschiedlichen Riegen doch eher wenig. So waren wir froh, dass sich Henrik als erfahrenster Zehnkämpfer weitestgehend selbständig durch die Disziplinen kämpfte.

Die für mich wichtigste Disziplin stand nun auf dem Programm: Stabhochsprung. Während sich Henning um Verena beim Hochsprung und Heiner um Bastian beim Weitsprung kümmerten, durfte ich die Jugendlichen, meine ehemaligen Schützlinge, beim Stabhochsprung coachen. Bis dahin hatte ich gedacht, dass ich wüsste, worauf ich mich da einlasse. Doch ich hatte mich leider getäuscht. Während man von oben eimerweise Wasser auf uns schüttete, stellte ich auch noch mit Bedauern fest, dass ich die so genannte A…-Karte gezogen hatte. Die vier B-Jugendlichen wurden nämlich auf insgesamt vier verschiedene Stabhochsprunganlagen verteilt. An sich ist das erstmal kein Problem, hätte man sich nicht ständig durch die Regenschirm-Mauern kämpfen müssen. Aber die Jungs wurden schnell auf die Situation eingestimmt, sodass ich auch jeden Sprung sehen konnte. Leider ließen die widrigen Bedingungen die Athleten nicht kalt. So hatten Gerrit, Lennart und Luca erhebliche Probleme mit ihren Anläufen. Während der eine Athlet einen guten Meter zu weit hinten absprang und beinahe den Einstichkasten küsste, hielt der nächste Athlet das Abspringen für vollkommen überbewertet. Nur Simon ließ sich von all dem Stress nichts anmerken und zeigte beim Einspringen einen sauberen Sprung über 4m. Er durfte sich dann natürlich auch schnell ins Trockene setzen und auf seine Anfangshöhe warten.

Mittlerweile stand ich bis zu den Knien im Wasser oder dachte es zumindest, da sich meine Schuhe und Hose mit dem Regenwasser vollgesogen hatten. Diese Saugkraft hätte jede Küchenrolle in den Schatten gestellt.
Gerrit, Lennart und Luca schafften es dann aber doch, durch die Pfützen rennend ein paar gute Sprünge beim Einspringen zu zeigen. Wäre es nach mir gegangen, hätte man den Stabhochsprung erstmal unterbrechen müssen, denn bei so vielen Stürzen grenzte es schon an ein Wunder, dass der Krankenwagen nicht kommen musste. Auch Jennifer Dick bekam es bei diesen Schreckmomenten verständlicherweise mit der Angst zu tun und wollte ihren Sohn Luca eigentlich nicht springen lassen. Der sah dies jedoch anders. Vor Wettkampfbeginn konnte mich dann auch Henning unterstützen.
Die drei schlugen sich dann im Wettkampf ganz gut. Ich muss eigentlich nicht erwähnen, dass die Jungs in klitschnasse Matten sprangen. Eigentlich konnte man es auch fast nicht mehr Matte nennen: Es war eher vergleichbar mit einer Poollandschaft. Denn während wenigstens mein Oberkörper vom Regen verschont blieb, badeten die Athleten bei jedem Sprung.
Dies war aber nicht so schlimm wie das, was folgte. Simon, der noch beim Einspringen zeigte, was in ihm steckt, ließ sich dann doch noch vom Wetter verunsichern und packte seine durchaus risikofrei gewählte Anfangshöhe nicht. Wie ein nasser Sack fiel er auf die Matte, als er bemerkte, dass auch bei seinem dritten Versuch über 3,50m die Latte herunterfiel.
In diesem Moment konnte man die fassungslosen Blicke unserer Athleten und die mitleidenden Blicke der Eltern und Trainer deutlich erkennen. Simon war mit seinem Salto-Nullo aber nicht allein; auch einige Mitfavoriten „nullten“. Manche von ihnen brachen ihren Wettkampf dann auch sofort ab, ganz im Gegensatz zu Simon. War er vorher auch Einzelkämpfer, hieß es für ihn von da an "Für die Mannschaft!".

Das Wetter machte aber nicht nur den Stabhochspringern zu schaffen; Auch Verena schaffte ihre Anfangshöhe im Hochsprung leider nicht.
Henrik hatte beim Weitsprung kein Glück mit dem Absprungbrett und musste so einige Zentimeter liegen lassen. Unser Regengott an diesem Tag war Bastian. Er sprang für das Wetter sagenhafte 6,35m und war mit dieser Weite der Beste seiner Riege.
Den Stabhochspringern war nun eine kurze Pause gegönnt, in der sie versuchten, ihre durchgefrorenen Körper mit Handföhnen aufzuwärmen. Dies war anfangs auch eine gute Idee, verursachte dann aber schnell einen Stromausfall wegen vollkommener Überlastung.
Verena zog währenddessen enttäuscht und demotiviert zum Kugelstoßen weiter, wo sie nicht ihre gewohnte Leistung abrufen konnte und weit hinter ihrer Bestleistung zurückblieb. Für sie hieß es nun "Dabei sein ist alles!" und "Das Wochenende genießen!", was jedoch bei dem Sauwetter schwer fiel.
Für Henrik und Bastian ging es auch mit dem Kugelstoßen weiter, wo sie unter diesen Bedingungen ihre gewohnt guten Stöße zeigten.
Die B-Jugendlichen durften nun den Speer werfen. Simon legte seine ganze Wut in die Würfe und zauberte mit 47,55m mal wieder eine neue Bestleistung hervor. Auch sein Bruder machte es ihm glatt nach.
Zeitgleich wurde Verena bei ihrem 200m-Lauf angefeuert. Sie konnte ihren ersten Tag noch einmal mit einer guten Zeit beenden.
Bastian und Henrik durften auch beim Hochsprung mit der nassen Matte vorlieb nehmen, konnten sich aber kurze Zeit später über die 400m trocken laufen. Beide überzeugten mit guten Sprüngen wie auch guten Läufen. Besonders Bastian zeigte dem Wetter nochmals die kalte Schulter und lief mit 52,27sec eine neue persönliche Bestzeit über die 400m.
Währenddessen stimmten die Trainer die Jungs auf den bevorstehenden 1500m-Lauf ein. Wie ich immer zu sagen pflege: "Letzter werden ist ne Schande!" Denn wer kennt sie nicht, die Ansage des Stadionsprechers auf der Zielgeraden: "Und jetzt noch einmal einen Applaus für …! Auch er hat die 800m/ 1000m/ 1500m gleich geschafft." Lieber keinen Applaus als diesen Mitleidsapplaus.
Aber die Jungs rannten um ihr Leben und stellten allesamt eine neue Bestleistung auf. Simon blieb weit unter der 5min-Marke, und auch Lennart brach sie zum ersten Mal.
Die vier B-Jugendlichen konnten sich so über einen tollen 6. Platz in der Mannschaftswertung freuen.
Nur der DLV bewies mal wieder seine zwischenmenschliche Intelligenz. Wie kann man bei einer Mannschaft, bestehend aus 4 Athleten, nur 3 Urkunden drucken, weil nur die besten Drei in die Wertung kommen? Denn da waren sich alle einig: Auch Gerrit, der knapp ASC-Vierter wurde, hatte sich seine offizielle Urkunde mehr als verdient.
Wir aber waren, und sind, geschlossen stolz auf die Jungs, die 19 neue Bestleistungen aufstellten und bis zum Schluss zusammen kämpften. So war klar, dass beim Abendessen alle Teller vollständig leer gegessen wurden.


Sonntag, zweiter Tag von Verena, Bastian und Henrik

Die B-Jugendlichen ließen es sich nicht nehmen und blieben auch noch den Sonntag in Vaterstetten, um ihre älteren Vereinskollegen beim zweiten Tag lautstark zu unterstützen.

Auch der Wettergott meinte es wieder gut mit uns, sodass es wie Freitag annähernd 30° Celsius waren.
Es fing mit dem 110m-Hürdenlauf an; sowohl Henrik als auch Bastian konnten bei dieser Disziplin eine sehr gute und routinierte Leistung abrufen.
Beim Diskuswurf zeigte Bastian dann, was in ihm steckt und haute beim 2. Versuch einen richtig guten Wurf raus, der knapp neben der 40m-Linie landete. Raus war der Wurf leider auch im wahrsten Sinne des Wortes: Denn sein Diskus verfehlte den Sektor um wenige Zentimeter. 34,34m waren für Bastian somit eine kleine Enttäuschung. Henrik dagegen war mit seinen 38m zufrieden.
Auch Verena musste wieder ran und hatte beim Weitsprung leider nicht ein einziges Mal den Fuß auf dem Brett.
Der ganze Wettkampftag war für die Trainer und Zuschauer nicht so voll gestopft wie am Vortag und dadurch auch etwas entspannter.
Na ja, aber es folgte mal wieder der Stabhochsprung, bei dem sich auch die ganze ASC-Crew versammelte. Ich hatte gedacht, den Samstag kann nichts mehr toppen, aber Irren ist menschlich. Die Stürze vom Vortag, die man noch aufs Wetter schieben konnte, waren doch sehr human. Denn an diesem Tag fielen nicht nur die Athleten am laufenden Band in die Einstichkästen, nein auch die Ständer wollten sich des Öfteren mal auf der Matte ausruhen.
War ich froh, dass Bastian direkt beim Einspringen zeigte, wie man richtig Stabhoch springt. Er war motiviert und hatte mit der Disziplin keine wirklichen Probleme. Sein Ehrgeiz zeigte sich auch dadurch, dass er trotz eingestellter Bestleistung von 3,60m nicht ganz zufrieden zum Speerwurf ging. Dort konnte er sich aber wieder richtig freuen, denn er warf mit 49,52m nicht nur eine neue Bestleistung, sondern ließ damit auch alle späteren Medaillengewinner seiner Altersklasse im Schatten stehen.
Ich war froh, dass Henning nun auch an der Stabhochsprunganlage war, sodass ich bei Henriks Gruppe nicht durchgehend zuschauen musste. Denn auch bei den Männern waren Stunts an der Tagesordnung. Hätte ich das alles gefilmt, wäre ich mit Videos für "Upps, die Pannenshow" reich geworden. Henrik übersprang jedoch 4m und war nicht wirklich enttäuscht.
Nachdem Verena den Speer fast 30m weit warf, zeigte sie noch einmal ihre Stärke über 800m. Sie kam nach 2:30,89min ins Ziel und hätte ihrer Meinung nach noch schneller laufen können.
Auch Bastian überzeugte über 1500m mit einer Zeit unter 5min und erreichte letztendlich einen sehr guten 16. Platz.
Spannend wurde es nun noch einmal für Henrik, denn nach Stabhoch war er mit nur einem Punkt Vorsprung auf dem 8. Rang. Trotz Bestleistung im Speerwurf mit 51,10m verlor er einen Platz. So verteilte sich der ASC für die letzten 1500m an diesem Wochenende auf der Rundbahn. "Mission 8. Platz" wurde gestartet, und wir feuerten Henrik an, bis die Lungen platzten. Die heiseren Stimmen haben sich gelohnt, denn Henrik kam mit 4:37,93min ins Ziel, und wir konnten es kaum glauben: Henrik schoss auf den 6. Platz hoch, mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Siebtplatzierten.
Ein Bild für die Götter lieferte zum guten Schluss Henning, der sich, stolz wie Oskar, den besten Platz vor dem Treppchen sicherte, um von seinem Schützling Fotos zu schießen.

Was von diesem Wochenende, außer heiseren Stimmen und komischen Sonnenbrand-Mustern, unvergessen bleibt, sind die guten Platzierungen, die neuen Erfahrungen, das Wetterchaos, der Spaß, besonders aber auch der noch stärkere Gruppenzusammenhalt und die Geschichten über sportliche Leistungen, die immer mal wieder beim Training erzählt werden.

Text: Maurice Wala

Schülerhallensportfest

Am 04. März 2012 findet in der Leichtathletikhalle im Arena- Sportpark das Schülerhallensportfest des ASC Düsseldorf statt.

Genauso wie bei den anderen Sportfesten des Vereins, kommen auch hier viele Athleten aus Belgien und den Niederlanden zu uns nach Düsseldorf.

Am gleichen Ort finden am 16. März 2012 die Nordrheinmeisterschaften der Alterklasse U16 statt. Das bedeutet, dass man an diesem Tag noch Normen erfüllen kann bzw. die Laufbahn testen kann.

Veranstaltungsbeginn: 10.00 Uhr

Veranstaltungsende: 18.40 Uhr

Wettbewerbe: U 12 (50m; 800m; 1000m; Weitsprung), U 14 und U 16 (60m; 800m; 1000m; 60m Hürden; Weitsprung; Hochsprung; Kugel), 4 x 100m U 14, 4 x 200m U 16

Meldeschluss: 27.02.2012 (Eingang)

Weitere Informationen: Ausschreibung, Zeitplan, Meldeliste

Ergebnisse der letzten Jahre: 2009, 2010, 2011

Zusätzliche Informationen